Das Paradox vom Wohlstand ohne Entwicklung: Papua-Neuguinea und der Bergbau

Seib, Roland

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Abstract

Seit seiner Unabhängigkeit 1975 gehört der Inselstaat Papua-Neuguinea (PNG) im asiatisch-pazifischen Raum zu den Bergbauländern par excellence. Ein Dutzend Projekte zum Abbau von Gold, Kupfer und Nickel sowie die Rohöl- und Gasförderung sind regelmäßig für über 70 Prozent der Exporte verantwortlich. Mehr noch hat der seit 2004 mit dem Aufstieg der Schwellenländer verbundene Erkundungs- und Ausbeutungsboom in den extraktiven Industrien das Land zu einer der global am schnellsten wachsenden Ökonomien gemacht. Ungeachtet des hohen durchschnittlichen Wirtschaftswachstums hat sich an der Armut im Land seit den 1990er Jahren wenig geändert. 40 % der Bevölkerung leben unter dem Existenzminimum. Neben Nordkorea und Simbabwe gehört das Land zu den weltweit einzigen Staaten, in denen keines der Millenniums-Entwicklungsziele bislang nennenswerte Erfolge verbuchen konnte (Global Witness, 26.10.2015).

Document type: Article
Publisher: Stiftung Asienhaus
Place of Publication: Köln
Date: 2016
Version: Secondary publication
Date Deposited: 30 October 2017
Faculties / Institutes: Miscellaneous > Individual person
DDC-classification: Political science
Controlled Subjects: Papua-Neuguinea, Bergbau, Wirtschaftsentwicklung
Uncontrolled Keywords: Papua-Neuguinea, Bergbau, Wirtschaftsentwicklung / Papua New Guinea, Mining, Economic Development
Subject (classification): Politics
Countries/Regions: other countries
Collection: Blickwechsel
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